V.l.n.r.: NAbg. Manuel Pfeifer, NAbg. Albert Royer, Spitzenkandidat GK Martin Mittendrein und LAbg. Vzbgm. Patrick Derler. (Foto: KK)
Zwischen Bürokratie und Preisdruck: FPÖ-Kandidat fordert Entlastung, faire Erzeugerpreise und ein Ende des Höfesterbens.

Der Countdown für die Landwirtschaftskammerwahl am 25. Jänner 2026 läuft. Im Bezirk Weiz setzt die FPÖ – Freiheitliche Bauernschaft Steiermark auf einen Kandidaten mit klarer Praxisnähe: Martin Mittendrein (42) aus Markt Hartmannsdorf kandidiert als Spitzenkandidat im Bezirk Weiz und ist auf der Landesliste an fünfter Stelle gereiht.

Mittendrein ist Obstbauer – und in der Oststeiermark ein Pionier des Olivenanbaus. Auf rund 7.000 Quadratmetern bewirtschaftet er einen Olivenhain, der zwischen den Bäumen ein Gefühl wie „Toskana in der Steiermark“ entstehen lässt. Neben der Landwirtschaft ist er in seiner Gemeinde auch als Gemeindekassier tätig.

„Ich will, dass bäuerliche Betriebe wieder arbeiten können, statt sich durch Formulare und Vorschriften zu kämpfen. Wir brauchen eine Landwirtschaftskammer, die die Sorgen der Bauern ernst nimmt und Ergebnisse liefert“, betont Mittendrein.

Im Mittelpunkt seiner Kandidatur steht die Entbürokratisierung. Mittendrein fordert spürbare Vereinfachungen im Alltag der Betriebe: weniger Papierkram, praxistauglichere Vorgaben und mehr Zeit für das, was tatsächlich zählt – Produktion, Tierwohl, Pflege der Kulturlandschaft und regionale Versorgung. Ein zweiter Schwerpunkt ist die Preisgerechtigkeit entlang der Wertschöpfungskette. Mittendrein kritisiert, dass bäuerliche Familienbetriebe häufig den geringsten Anteil am Endpreis erhalten, während andere Marktteilnehmer den größten Teil der Marge abschöpfen. „Wenn Regionalität gewollt ist, dann muss sie sich auch auszahlen – und zwar beim Bauern“, so Mittendrein. Deutlich positioniert sich Mittendrein auch gegen das anhaltende Höfesterben. Aus Sicht der Freiheitlichen Bauernschaft brauche es endlich eine Interessenvertretung, die konsequent für die Existenz kleiner und mittlerer Betriebe eintritt. „Kein Betrieb sperrt freiwillig zu. Wenn es passiert, dann, weil Druck, Auflagen und Preisentwicklung vielen die Luft nehmen“, heißt es aus dem Team rund um den Kandidaten.

Geschlossener Rückhalt im Bezirk

Die FPÖ-Bezirksparteileitung Weiz steht geschlossen hinter Martin Mittendrein und unterstützt seine Kandidatur vollinhaltlich. Ziel sei es, die Anliegen der bäuerlichen Betriebe im Bezirk Weiz und in der gesamten Steiermark mit einer starken freiheitlichen Stimme in den Kammern zu vertreten.

Zum Abschluss richtet Martin Mittendrein einen klaren Appell an die Wahlberechtigten: „Gehen Sie wählen. Wer Veränderung will, muss am 25. Jänner ein Zeichen setzen – für weniger Bürokratie, faire Preise und eine Zukunft der bäuerlichen Familienbetriebe.“